Unsere Lieblingspflanzen, die Farbe in Deine vier Wände bringen

Der Frühling ist die perfekte Jahreszeit, um frischen Wind in die Bude zu bringen. Das geht am besten mit dekorativen Zimmerpflanzen, die Deine vier Wände beleben und aufpeppen. 

Die Wahl der idealen Pflanze für Dein Zuhause ist nicht immer leicht – das gilt für Pflanzenfreunde mit dem grünsten Daumen gleichermaßen wie für die, die es werden wollen. Es gibt dabei ein paar Dinge zu beachten: Wie hoch die Luftfeuchtigkeit im Haus ist, ob die Pflanze für Kinder oder Haustiere unbedenklich ist, oder einfach nur die Tatsache, dass Pflanzen bei Dir noch nie überlebt haben.

Es lohnt sich, dieses Thema richtig anzugehen. Wir stellen Dir unsere Lieblings-Zimmerpflanzen vor, alle perfekt, um Dein Zuhause in ein bunt blühendes Naturparadies zu verwandeln. Wir haben sie nach Pflegeleichtigkeit bewertet und sie bei Unbedenklichkeit für Kinder und Haustiere entsprechend gekennzeichnet. Lies einfach weiter, hier wirst Du bestimmt etwas Passendes für Dich finden.

Unsere Lieblingspflanzen, die Farbe in Deine vier Wände bringen

Gloxinie
Findest Du beim Floristen meist wenn der Winter fast vorbei und der Frühling im Anmarsch ist. Diese Verwandte des Afrikanischen Veilchens blüht weiß, pink, rot, blau und lila. Halte die Erde feucht, dann blüht sie wochenlang.  5/10

Kannenpflanze
Die perfekte Einstiegspflanze für Neu-Botaniker. Braucht kaum Fürsorge zum Überleben, denn sie hat sich daran angepasst, sich nur von Insekten zu ernähren. Halte ihren Boden und ihre Umgebung möglichst feucht.  9/10

Bromelie
Tropische Pflanze, die mit wenig Licht auskommt und das indirekte Sonnenlicht bevorzugt. Halte die Blätter feucht, aber vermeide Nässe. Eine gute Drainage ist wichtig!  4/10

Kamille 
Ihr süßer Duft hält Stecher fern (sie hassen ihn!) und ist somit optimal fürs Haus, wenn die Abende wärmer werden. Wenn möglich im Halbschatten aufstellen.  8/10

Unsere Lieblingspflanzen, die Farbe in Deine vier Wände bringen

Schamblume 
Verlangt viel Aufmerksamkeit, um drinnen zu gedeihen, aber ist dann ein tropisch blühender Blickfang! Braucht den Großteil des Tages Licht, damit sie gesund bleibt und blüht. Sollte sie zu trocken werden, verliert sie die Blüten.  3/10

Marimo Mooskugel
Ist eine Wasserpflanze und braucht nicht viel Licht! Eine der pflegeleichtesten Pflanzen, ideal für Anfänger, da sie nur circa alle zwei Wochen mit frischem Wasser versorgt werden muss.  10/10

Kalanchoe
Ein Sukkulent mit langer Blühdauer. Es kann schwierig sein, die Kalanchoe wieder zum Blühen zu bringen, aber immerhin gestaltet sich ihre Pflege als relativ einfach. Du musst nur beim Einpflanzen oder Umtopfen einen für Kakteen geeigneten Substratmix verwenden.  7/10

Buntnessel
Ihre Blätter entwickeln im Licht eine tolle Farbpalette. Ableger gehen ganz leicht an, sogar in einem Glas Wasser. Wächst schnell im Frühling unter den richtigen Bedingungen (60–90 cm!).  10/10

Unsere Lieblingspflanzen, die Farbe in Deine vier Wände bringen

Das kleine Pflege-ABC jeder Pflanze

Nachdem Du nun weißt, welcher Pflanze Du ein neues Zuhause geben willst, kommen wir nun zum wirklich wichtigen Teil: Die richtige Pflege (für einige von uns heißt das: wie man seine Pflanzen nicht umbringt!).   

Ob versierter Pflanzenfreund oder nicht, wir liefern Dir nicht nur die Vorschläge, sondern auch gleich die Tipps zur richtigen Pflege mit dazu. Von der richtigen Erde bis hin zu der Frage, wie viel Licht jede einzelne Pflanze am Tag benötigt – wir haben alles Wissenswerte für Dich zusammengefasst. 

Calathea (Zebrapflanze)
Die Calathea mag es luft- und bodenfeucht! Wenn Du keinen Luftbefeuchter hast, stelle den Topf auf einen mit Kieselsteinen und Wasser befüllten Untersatz. Die Feuchtigkeit wandert dann von unten nach oben durch die Erde in die Wurzeln. Befreie die Blätter regelmäßig vom Staub. Im Sommer häufiger gießen als in den Wintermonaten. 

Gloxinie
Lasse die Blätter nicht nass werden, da sie sonst braun werden und absterben. Gebe Wasser immer direkt in die Erde. Wähle für diese blütenreiche Pflanze einen Ort mit einer konstanten Temperatur von 16-24°C. Halte die Erde immer feucht und verwende alle zwei Wochen einen phosphorreichen Flüssigdünger.

Kannenpflanze
Für einen hellen Standort mit direktem Sonnenlicht! Diese Fleischfresser ernähren sich von Insekten, was das Besprühen mit einer Düngerlösung nur ab und zu notwendig macht. Idealerweise sitzen sie in einer Hängeampel, aus der die „Kannen“ herabbaumeln können. Vermeide Staunässe, achte deshalb darauf, dass das Wasser nach dem Gießen vollständig aus dem Topf ablaufen kann.

Friedenslilie
Gefiltertes, zimmerwarmes Wasser hält die Friedenslilie am Leben (sie ist etwas empfindlich!). Sie liebt Feuchtigkeit und muss deshalb regelmäßig besprüht werden. Alternativ den Topf auf einen mit Kieselsteinen und Wasser befüllten Untersatz stellen. Wenn möglich nicht an kalten, zugigen Fenstern platzieren. Ein heller Standort fördert die Blütenbildung!

Bromelie
Überwässere Deine Bromelie nicht, das kann sonst zu Wurzelfäule führen. Ihr Boden muss zwar feucht sein, sie darf aber nicht im Wasser stehen. Achte darauf, dass das Wasser gut aus dem Topf herauslaufen kann. Manche Bromelien haben einen „Tank“ – dort wo die Blätter trichterförmig zusammenwachsen. Am besten ist, diesen regelmäßig mit Regenwasser zu füllen. Verwende beim Gießen keine Behälter aus Metall, denn darauf reagiert die Pflanze extrem empfindlich. 

Kamille
Am wohlsten fühlt sie sich an einem Südfenster. Gieße sie einmal pro Woche. Kamille ist sehr pflegeleicht, sie kann aber Ungeziefer wie Blatt- und Wollläuse anziehen. Halte diese kleinen Schädlinge fern, indem Du sie einfach mit insektizider Seife besprühst. Nach 60 bis 90 Tagen kann geerntet werden, um köstlichen Tee zuzubereiten.

Schwarze Zamioculcas Raven
Durch ihre knollenartige Form speichert diese Pflanze Wasser und steckt Trockenheit locker weg (solltest Du also das Gießen mal vergessen, ist das nicht gleich ihr Todesurteil!). Sie hat keine großen Ansprüche an Temperatur, leidet aber, wenn das Thermometer unter 10ºC fällt. Dünge sie im Frühling und Sommer alle zwei Monate mit Zimmerpflanzendünger.

Peperomie
Sparsam gießen und erst, wenn die Erde bis auf gut 10 cm ausgetrocknet ist. Befeuchte die Erde nur, ganz nach dem Motto: Wenig Wasser, aber oft! Dünge gelegentlich mit einem neutralen Zimmerpflanzendünger. Solange es warm ist und die Blätter feucht, hältst Du diese Pflanze bei Laune! Einmal die Woche Besprühen sollte genügen!

Schamblume
Diese Zimmerpflanze möchte ein helles bis halbschattiges Plätzchen. Steht sie zu schattig, sodass sie nicht ausreichend Licht bekommt, wird sie nicht blühen. Die ideale Luft- und Bodentemperatur zum Blühen liegt zwischen 21-27ºC. Sie ist sehr anfällig für Wurzelfäule, daher ist es wichtig, das Wasser nach dem Gießen gut ablaufen zu lassen.

Marimo Mooskugel
Sie gedeiht in allen Behältern mit sauberem Wasser und sogar im Dunkeln! Schütze sie unbedingt vor direktem Sonnenlicht, da sie sich braun verfärben kann. Sie ist normalerweise in Seen zu finden. Denke daran, dass sich Wasser im Glasbehälter schnell erwärmt, positioniere sie also in einer kühlen und dunklen Umgebung. Wenn Deine Kugel an die Wasseroberfläche treibt, ist das nicht schlimm! Drücke sie einfach leicht zusammen, damit die Luftbläschen entweichen, die die Ursache für den Auftrieb sind, und sie sinkt wieder auf den Boden der Schale. 

Pachira
Im Wasser stehen mag sie nicht, regelmäßiges Besprühen dagegen bekommt Deiner Pachira oder Glückskastanie das ganze Jahr über gut. Sie kann es nicht leiden, zu oft bewegt zu werden. Wähle für sie einen hellen bis halbschattigen Ort. Beim Gießen solltest Du sie drehen, das regt gleichmäßiges Wachstum und gleichmäßigen Blatttrieb an. Gib ihr ordentlich Wasser, aber nicht zu oft, damit keine Wurzelfäule entsteht.

Kalanchoe
Braucht viel Licht, am besten an einem sonnigen Fenster. Bei Temperaturen von 13-29ºC fühlt sie sich wohl. Ihre Wurzeln sind empfindlich, daher möglichst in einen Tontopf mit Drainagelöchern setzen. Da sie zur Familie der Sukkulenten gehört, solltest Du Deine Kalanchoe in sandiges Substrat oder Kakteenerde pflanzen. Gieße nur, wenn sie sich trocken anfühlt. Achte dabei darauf, dass die Blätter nicht nass werden – denn sie sind noch empfindlicher als ihre Wurzeln!

Punktblume
Ihr gefällt ein Plätzchen an einem Fenster zur Süd- oder Ostseite. Bei zu viel Sonne verblasst ihre Blattfärbung oder „verbrennt“. Gieße sie regelmäßig, jedoch so, dass das Wasser vollständig abfließt, da sie sehr anfällig für Wurzelfäule ist. Schaffe ein feuchtes Raumklima, indem Du andere Pflanzen um sie herum gruppierst, oder halte sie warm und besprühe sie wöchentlich. 

Buntnessel
Sie liebt es hell, die Mittagssonne hingegen nicht so sehr. Stelle die Pflanze an einen Platz, wo sie das helle Morgenlicht abbekommt. Der Boden muss ganzjährig feucht gehalten werden, wässere sie aber gerade im Winter nicht zu oft. Ideal sind Temperaturen zwischen 16-24ºC. Die Pflanze beschneiden, sobald sich Blüten bilden, da sie den farbenfrohen Blättern die Kraft entziehen. Bist Du nicht schnell genug, verkümmert sie und treibt von selbst neu aus.

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