Tipps für Instagram Bilder

Über eine Milliarde Menschen nutzen jeden Monat Instagram, um die schönsten Momente in ihrem Leben zu verewigen und zu teilen. Wir lieben es, durch die Hashtags #PartyLite und #MyStyle zu stöbern und zu entdecken, wie Du Deine PartyLite Produkte präsentierst. Wir können aber auch gut verstehen, dass der Einstieg in die Fotografie von Wohndesign überwältigend erscheinen kann.

Ob Du nun mit Innendesign die Instagram-Welt erobern oder Dir einfach ein paar professionelle Tricks für gelungene Aufnahmen von Wohndekor holen möchtest – wir haben uns Ratschläge von einigen unserer favorisierten Instagram Dekorationsexperten geben lassen und Dir einen ultimativen Leitfaden für Instagram-Fotografie zusammengestellt. Zusätzlich – als Sahnebonbon sozusagen – haben wir Kira Worrall, eine professionelle Fotostylistin, die bereits an zahlreichen PartyLite Katalogen gearbeitet hat, nach ihren Insider-Tipps gefragt!

Manchmal ist es schwierig, für Aufnahmen den richtigen Winkel zu finden, oder die Lichtverhältnisse optimal zu nutzen. Für diese Herausforderungen haben wir hier ein paar Tipps für Dich gesammelt, mit denen Deine Fotos noch besser werden.

 

#1. Licht

Du benötigst keine teure, professionelle Beleuchtungstechnik, um vorzeigbare Ergebnisse zu erzielen. Gib Dein Geld nicht für Ringleuchten und Softboxen aus, sondern ziehe einfach die Vorhänge auf! Natürliches Licht ist das schmeichelhafteste Licht für die Fotografie und verleiht Deinen Aufnahmen eine Brillanz, mit der nicht einmal Dein Lieblingsfilter mithalten kann.

Natürliche Beleuchtung kostet nichts, ist authentisch und wirkt auf Fotos leicht und stimmungsvoll. Nutze das Licht in der Mittagszeit, um eine neutrale Stimmung zu erreichen und Räume größer wirken zu lassen. Mit dem Licht am Abend kann der gleiche Raum ganz anders wirken. Probiere Dich aus und fotografiere dasselbe Objekt zu unterschiedlichen Zeiten.

Ein toller Fototipp, den wir Dir nicht vorenthalten wollen, ist die Goldene Stunde. Die goldene Stunde kommt zweimal täglich vor und zwar kurz nach Sonnenaufgang bzw. kurz vor Sonnenuntergang, wenn die Sonne dem Horizont am nächsten ist. Diese Sonnenposition taucht Dein Fotoobjekt in ein goldenes Licht und verleiht Deinem Foto einen warmen, zauberhaften Effekt.

Nicola Capper, Fotografin bei @nordicnotesblog, ist ebenfalls ein großer Fan von natürlichem Licht und verrät uns, wie wir es optimal nutzen können:

„Nimm Deine Fotos bei natürlichem Tageslicht auf, das verleiht einen besseren Effekt als jeder Filter. Auch wenn es bewölkt ist – ziehe die Vorhänge auf, räume die Fensterbank frei und lasse zu, dass Schattenspiele Deinem Bild die besondere Atmosphäre verleihen. So kannst Du mit Deinen kleinen quadratischen Bildern eine Geschichte erzählen.“

Nordicnotesblog Instagram

 Manchmal kann es schwieriger sein, natürliches Licht einzufangen. Wenn Dein Zuhause nicht viel Tageslicht bietet oder wenn Du in einer Gegend lebst, in der es oft bewölkt ist, ist das kein Grund zu verzweifeln. Emma Diaz, Gründerin von @thelittlestonecottage erzählt uns, wie wir Licht in unsere Bilder integrieren und zu unserem Vorteil nutzen können:

„Ich liebe es, die Schatten in meinem Haus für mich arbeiten zu lassen. Wenn Du ein lichtdurchflutetes Haus hast – gut! Aber achte darauf, Deine Bilder nicht übermäßig aufzuhellen oder überzubelichten, da sie sonst an Qualität verlieren. Wenn Du das Licht, das Du hast (oder eben nicht hast!) nutzt und damit arbeitest, wirst du ein Bild schießen, das einzigartig für Dich und Dein Zuhause ist!“

thelittlestonecottage Instagram

Bei der Arbeit mit PartyLite Produkten weiß Stylistin Kira ganz genau, wie sehr es bei den Motiven auf das richtige Licht ankommt:

„Einige der PartyLite Produkte haben irisierende oder super glänzende Oberflächen. Wichtig ist darauf zu achten, das Produkt so auszuleuchten, dass genau diese Eigenschaften hervorgehoben werden. Es kann aber auch sein, dass der Glanz einiger Produkte viel besser im Dunkeln zur Geltung kommt! Vergiss also nicht, die Beleuchtung bei jeder Aufnahme individuell auszurichten.“

 

#2. Styling

 

Nachdem Du die richtige Beleuchtung gefunden hast, stellt sich nur noch die Frage in welcher Umgebung Du das Produkt präsentierst. Kira liebt es, Produkte vor dem richtigen Hintergrund in Szene zu setzen, besonders all jene Accessoires, die sich durch viele Details auszeichnen.

„Fotografien von Produkten vor einfachen, neutralen oder sogar weißen Hintergründen ziehen die Blicke auf sich, denn es stellt das Produkt in den Mittelpunkt.“

Auch wenn das Augenmerk auf dem Hauptmotiv liegen soll, kann bei einigen Produkten etwas Ambiente sinnvoll sein. Mit dem passenden Hintergrund kannst Du den Look von Deinem Accessoire noch unterstreichen.

„Wenn Du Lifestyle-Fotos machst, stelle oder lege ein Buch, ein Magazin oder eine Tasse Tee wie zufällig in den Hintergrund. So sehen Deine Bilder realistisch und glaubwürdig aus – ein wohnlicher Touch hier und da macht sie interessant und zieht Betrachter an", ergänzt Kira.

Probiere verschiedene Dekorationen aus. Wir finden es toll, wie beispielsweise Rachel von @theordinarylovely Blumen und Laub einsetzt, um ihre Aufnahmen aufzupeppen.

„Wenn ein Regal oder eine Fensterbank noch etwas kahl aussieht, kann man mit Grün nichts falsch machen. Eine Pflanze – eine echte oder eine künstliche – bzw. eine kleine Vase voller Blumen, lässt Deine Fotos gleich charmanter und wohnlicher aussehen."

 theordinarylovely

 

Auch beim Styling ist Ausprobieren alles!

Durch das Herumexperimentieren bekommst Du ein Gefühl, was funktioniert und was nicht, was Dir gut oder nicht so gut gefällt.

Spiele mit Formen und Winkeln, mit Positionierung und Hintergrund und finde heraus, wie Du Dein Foto aufwertest.

Harriet von @mindfulnessbydesign hat einen Tipp für uns, wie Du für maximale Wirkung sorgst:

„Lass Deine Bilder so natürlich wie möglich aussehen, indem Du unterschiedliche Texturen und Accessoires kombinierst, um Tiefe und visuelle Anreize zu schaffen. Kleine Details wie Bilder, die an der Wand lehnen, eine drapierte Kuscheldecke oder ein Stapel Zeitschriften helfen dabei, eine Geschichte zu erzählen."

 mindfulnessbydesign

 

#3. Bildaufbau

 

Wenn Du Dich für ein Styling entschieden hast, finde als nächstes heraus, wie Du es am wirkungsvollsten arrangieren willst. Es gibt Hunderte von Möglichkeiten, Deine Aufnahme gestalterisch umzusetzen, aber es bleibt Dir überlassen, welchen Look und welche Botschaft Du vermitteln willst. Laut Kira zählt nur eines: ausprobieren, und immer wieder ausprobieren.

„Herauszufinden welcher Winkel am besten zu Deinem Motiv passt und jedes Detail zum Vorschein bringt, kann auch für Profis eine Herausforderung sein. Probiere viele unterschiedliche Winkel aus. Du wirst überrascht sein, wie unterschiedlich Dein Lieblingsprodukt mit veränderterer Betrachtung wirken kann.

Jetzt wird es etwas mathematisch, aber dieser Trick kann Dir helfen, Dein Lieblingsprodukt richtig zu positionieren. Dafür nutzen wir die Drittel-Regel. Stelle Dir vor, dass Deine Kameralinse durch 2 horizontale und 2 vertikale Linien in 9 gleich große Rechtecke geteilt ist. Die Linien überschneiden sich an 4 Punkten. Es wird empfohlen, Dein Hauptmotiv an einem dieser 4 Schnittpunkte zu platzieren, um ein ausgewogenes Bild zu erzielen.

 Wir haben Carrie von @carriecottondesign nach ihrem bewährten Bildaufbau gefragt:

„Bildausschnitte sind bei Instagram sehr beliebt, da sie Looks und Deinen Stil zeigen, ohne zu viel Privates preis zu geben. Ich finde, dass bei Weitwinkelaufnahmen der klare Fokus verloren gehen kann und die Bilder eher wie für eine Immobilienbroschüre aussehen. Die Reduzierung auf kleinere Flächen ermöglicht es dem Auge, sich auf eine Sache zu konzentrieren und sie wirken zu lassen. Und Du, als Fotograf, kannst Dich ungestört auf einen Bereich nach dem anderen fokussieren – ein Beistelltisch mit Kunst, ein Regal-Arrangement (die sogenannten „Shelfies“ sind gerade der Hit auf Instagram) oder einen Ausschnitt von Deinem Bett mit Nachttisch, Lampe oder Blumen.“

 carriecottondesign

 

#4. Bildbearbeitung

 

Mit der Aufnahme der Fotos ist die Arbeit noch nicht getan. Durch die Bearbeitung des Fotos kann noch etwas gezaubert werden.

Während Instagram eine große Auswahl an Filtern und einfachen Werkzeugen bereithält, sind eine ganze Reihe von Bildbearbeitungs-Apps erhältlich, mit deren Hilfe Du Fotos retuschieren und verbessern kannst. Vergiss Photoshop, Dein Handy ist völlig ausreichend, um schöne, qualitativ hochwertige Bilder zu erstellen.

Die Anpassung von Helligkeit, Belichtung, Kontrast und sogar das Zuschneiden kann den Look und die Wirkung Deiner Bilder total verändern. Du bist Dir unsicher, wie ein Bild wirkt? Lege einen Filter darüber. Die Beleuchtung in Deinem Zuhause ist nicht unbedingt vorteilhaft? Erhöhe die Helligkeit. Wenn Du neu in die Fotografie einsteigst und nicht hundertprozentig mit Deinen Bildern zufrieden bist, kannst Du Deine Aufnahmen mit ein bisschen Bearbeitung wesentlich verbessern.

 Holly Grocott von @holly_grocott hat uns freundlicherweise verraten, wie sie Bilder für Instagram aufbereitet:

„Verwende eine App, um die Aufnahmen aufzuhellen und die Belichtung und den Kontrast zu erhöhen. Ich verringere auch die Sättigung, um jegliches Gelb herauszunehmen. Das gibt der Aufnahme mehr Schärfe.“

holly_grocott

#5. Das Thema

Unser letzter Tipp für erstklassige Instagram-Fotos: Bleibe immer bei Deinem Thema. Nichts ist schöner, als ein farblich zusammenhängender Feed! Ob Du Dir nun eine bestimmte Farbe oder einen bestimmten Stil als Thema Deines Kanals auswählst, es wird kein Problem sein, interessant zu bleiben, da Du aus vielen Aufnahmen wählen kannst. Dein Farb-Thema kannst Du im Hintergrund, durch Requisiten, Motive oder sogar durch den Bearbeitungsprozesses spielen, indem Du eine farbige Linse nutzt oder einen Filter über das Bild legst.

Gestaltung und Inhalt spielen u.a. eine große Rolle für den Gesamteindruck Deines Themas, wähle daher unbedingt eines, das authentisch ist und zu Dir passt. Denke daran, es ist das erste, was die Leute sehen, wenn sie auf Dein Profil klicken, vermittele also von Anfang an einen guten Eindruck. Dein Thema entspricht Deiner virtuellen Persönlichkeit, und ermöglicht anderen, ein Gefühl für Deine Inhalte zu bekommen.

Wir haben Jade von @thelittlebeesandme um Rat gebeten, wie sie einen ansprechenden Feed sicherstellt:

„Ich bin ein Fan von neutralen Farben, kann mich aber auch von all den tollen Heimdekor-Seiten begeistern lassen, denen ich auf Instagram folge. Ich bin bekannt dafür, Dinge aus einer Laune heraus zu kaufen, weil sie bei jemandem zu Hause unglaublich gut aussahen, nur um festzustellen, dass es bei mir überhaupt nicht reinpasst. Ich habe eine Farbpalette auf meinem Handy gespeichert, die mich beim Shoppen daran erinnert, was ich besser nicht kaufen sollte. Glücklicherweise fühle ich mich automatisch zu neutralen Farben und Texturen hingezogen, aber wenn mir ein neonpinkes Kissen ins Auge sticht, ist es die Palette auf meinem Handy, die mich daran erinnert, dass ich es wahrscheinlich am nächsten Tag zurückgeben werde!“

 Folge uns auf Instagram @PartyLite und lasse Dich zu weiteren Fotografie- und Wohnideen inspirieren, die Deinen Feed interessanter machen.   

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